Wie man seinem Chef künstliche Intelligenz verkauft

Auch wenn wir keine Provision bekommen, so versucht doch hin und wieder jeder von uns etwas zu verkaufen. Manchmal verkaufen wir Freunden und Familie ein Produkt oder einen Service, den wir toll finden. Manchmal verkaufen wir uns selbst an einen potenziellen Arbeitgeber. Und manchmal finden wir uns in der kniffligen Lage, eine neumodische revolutionäre Idee oder Technologie, wie künstliche Intelligenz, an das anspruchsvollste Publikum überhaupt verkaufen zu wollen. Und dieses Publikum ist: der Chef.

Künstliche Intelligenz ist heutzutage überall. In den Medien, in Filmen, in so gut wie jedem Marketingmaterial von Technologie-Unternehmen. Glücklicherweise sind Sie engagiert und motiviert, und haben es auf sich genommen, mehr darüber zu erfahren, was künstliche Intelligenz ist und und wie sie Ihrem Unternehmen helfen kann.

Sie haben Ihre Recherchen gemacht und sich in das Thema eingelesen. Sie wissen was Natural-Language-Processing (NLP) ist und haben sich erkundigt, wie sich diese Technologie von der Keyword-Suche, die Ihr Unternehmen seit Jahren verwenden, unterscheidet. Sie haben sich über maschinelles Lernen und semantische Suche informiert und verstehen, wie diese den Self-Service verbessern und kreative Lösungen wie Chatbots ermöglichen.

Und Sie sind bereit Ihr neues Wissen und Ihre Ideen für Ihr Unternehmen an eine höhere Stelle zu bringen. Was ist jetzt zu tun?

Der Chef weiß nicht, was der Chef nicht weiß

Ihr Chef hat höchstwahrscheinlich auch schon von künstlicher Intelligenz gehört. Aber er oder sie hat vielleicht nicht so viel Zeit in die Recherche gesteckt wie Sie. Der Chef hat vielleicht eine vorgefertigte Meinung dazu, ob künstliche Intelligenz Ihrem Unternehmen helfen kann oder nicht. Und um dieser Einstellung entgegenzutreten, müssen Sie gut vorbereitet sein. Hier haben wir 5 Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihrem Chef künstliche Intelligenz verkaufen können.

1. Fangen Sie am Anfang an —

Es ist gut von vorne anzufangen. Vorgefertigte Meinungen über künstliche Intelligenz zu ändern, braucht etwas Training. Sie haben sich die Zeit genommen, um sich über diverse Aspekte der künstlichen Intelligenz zu informieren, aber Ihr Chef wahrscheinlich nicht.

Seien Sie bereit über einige spezifische Aspekte zu sprechen, wie z.B.:

a. Natural-Language-Processing-Technologie 
b. Wissensdatenbank/FAQ-Optimierung
c. Self-Service, Ticket-Reduktion, und Search-to-Cart-Raten
 

2. Erstellen Sie eine Liste an möglichen Anbietern und Technologie-Partnern —

Nicht alle Dienstleiser und Technologie-Entwickler sind gleich. Wenn Sie Ihren Chef ernsthaft beeindrucken wollen, und Ihre Idee einer Lösung mit künstlicher Intelligenz durchbringen möchten, erstellen Sie unbedingt eine Liste mit seriösen und innovativen Partnern.

Natürlich sollten Sie Unternehmen suchen, die mit bekannten Marken zusammenarbeiten (umsowohl den Anbieter als auch Ihre Idee glaubwürdiger zu machen), aber auch Unternehmen, die eine flexible Technologie anbieten und eine Serie an Erfolgen in verschiedenen Sektoren, Branchen und Applikationen vorzuweisen haben.
 

3. Fordern Sie eine Live-Demo an und fragen Sie nach echten Beispielen —

Fragen Sie infrage kommende Anbieter und Technologie-Partner nach einer Live-Demo ihrer Services, die Sie Ihrem Chef zeigen können. So bekommen Sie Information aus erster Hand und sehen auch wie kompetent und innovativ der Anbieter ist.

Die meisten Live-Demos werden auf Test-Accounts durchgeführt. Zögern Sie nicht und fragen Sie auch nach Live-Beispielen von bestehenden Kunden, damit Sie in Echtzeit erleben können, wie andere Unternehmen die Technologie verwenden und damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie auch Ihre Kunden von der Lösung profitieren könnten.
 

4. Lassen Sie Ihren „inneren Geek” heraus —

Technologie-Anbieter erwarten, dass Sie Fragen stellen, aber die meisten gehen davon aus, dass Sie eher oberflächliche Fragen zu den angebotenen Lösungen und Vorteilen der Produkte haben werden. Gehen Sie etwas tiefer und bringen Sie in Erfahrung welche Fähigkeiten und Funktionen eine Technologie von der anderen unterscheiden.

Fragen Sie z.B. nach dem Unterschied zwischen maschinellem und unterstütztem Lernen. Systeme mit voll augereiften Lexikons (Wissensdatenbank, Sprachdatenbank), benötigen nicht viel fürs Setup, und liefern die besten Ergebnisse durch unterstütztes Lernen, weil Backend-Analytics dabei helfen, Content-Lücken zu erkennen und das Lernen in die richtige Richtung zu lenken und an die Bedürfnisse Ihres Unternehmens anzupassen. Das könnte ein entscheidender Faktor für die Entscheidung Ihres Chefs sein, daher ist es wichtig, auch die weniger bekannten Aspekte der künstlichen Intelligenz zu erforschen.
 

5. Werden Sie kreativ —

Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmensführer Kreativität, Weitsicht und Initiative lieben. Im Grunde genommen sind das Eigenschaften, die zum Wachstum des Unternehmens beitragen können. Fragen Sie also nicht nur danach, was die Lösungen der Anbieter für Ihr Unternehmen tun können und wie andere diese Technologie nutzen, sondern besprechen Sie auch zukünftige Lösungen und weitere Features, die entwickelt werden könnten.

Bitten Sie den Anbieter, mit Ihnen ein Brainstorming zu verschiedenen Szenarien zu machen – von plausiblen bis hin zu utopischen Lösungen, die Ihrem Unternehmen und Ihren Kunden helfen könnten. Helfen Sie Ihrem Chef dabei, sich ein Bild von den beinahe unbeschränkten Anwendungsmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz zu machen. Zeigen Sie ihm/ihr den Weg, den Ihr Unternehmen einschlagen sollte, um eine führende Position in Ihrer Branche/ auf dem Markt einzunehmen (oder zu wahren).

Brauchen Sie Hilfe um künstliche Intelligenz in Ihrem Unternehmen an einen Vorgesetzten zu verkaufen? Kontaktieren Sie uns noch heute, um eine kostenlose Demo von Inbenta zu erhalten (inklusive Brainstorming).

 

Inbenta Team
by Inbenta Team